Ankunft und 1. Woche im Camp

Wir sind angekommen – zumindest das Meiste von uns.
Dienstagmorgen um 5:30 Uhr ging es los zum Flughafen. Nach dem Einchecken ging es erst mal ans Warten. Generell bestand unser Tag aus viel warten: Unser erster Flug startete mit einer Verspätung von 45 Minuten, weil die Crew in Frankfurt irgendwo im Stau stand. Daraufhin ging es für uns dann nach Montreal.
Wir hatten viel Glück mit dem Wetter: Es war ein sehr sonniger und zum Großteil wolkenfreier Himmel, wodurch wir viel Landschaft durch das Fenster beobachten konnten. Was uns direkt aufgefallen ist, als wir nach viel blau Amerikanischen Boden unter uns erblickten:
alles besteht aus Rechtecken! Felder, Wälder, Städte – alles wird durch die langen und geraden Straßen in Rechtecke geformt.
Unsere nächste Flugverbindung von Montreal nach Winnipeg wurde gecancelt. Statt einem Direktflug nach Winnipeg würden wir nun 1,5 Stunden später über Toronto geschickt und hätten dort 4 Stunden Aufenthalt. Das kam uns jedoch recht gelegen. Denn in Montreal mussten wir uns erstmal um unser Visa kümmern und durch die Verschiebung blieb uns so mehr Zeit. Leider hatte die Beantragung länger gedauert als geplant und somit verpassten wir auch unseren Ersatzflug um wenige Minuten. Wir bekamen 2 Stunden später jedoch den nächsten Flug von Montreal nach Toronto. Dort erreichten wir dann zum Glück den Flug nach Winnipeg, den wir ebenfalls bei unserer 2. Verbindung hätten nehmen sollen. Somit kam es, zumindest was die Flüge angeht, zu keiner weiteren Verspätung. Statt 15:10 waren wir nun erst um 21:30 in Winnipeg gelandet. Nach einem langen und anstrengenden Tag hatte sich beim Warten auf unser Aufgabegepäck dann auch noch herausgestellt, dass einer unserer Koffer es leider nicht nach Winnipeg geschafft hat. Insgesamt war es ein sehr langer Tag für uns – wir waren fast 27h dauerhaft wach. Alles in allem haben wir den Jetlag aber gut verkraftet und haben donnerstags bereits kleine Aufgaben erledigt und das Gelände kennengelernt.

Wegen unserem Koffer mussten wir die letzten Tage einige Mails schreiben, eine genaue Beschreibung des Koffers und seines Inhaltes angeben und beten, dass er wieder auftaucht. Denn zwischenzeitlich war er unauffindbar. Mittlerweile wissen wir, dass der Tag an unserem Koffer abgerissen war, wodurch man nicht mehr zurückverfolgen konnte, woher er kam und wohin er soll..

Mittlerweile haben wir uns schon soweit wie möglich eingerichtet. Auch die ersten beiden Gruppen haben wir bereits miterlebt. Unsere Hütte ist schön und wir haben ausreichend Platz für uns und Gäste. Das Gelände ist wunderschön und riesig. Wir waren schon mehrfach Bogenschießen und Spazieren und werden die Tage auch noch klettern gehen.

Sonntag war ein sehr schöner und gesegneter Tag:
Wir haben morgens auf dem Weg zum Gottesdienst 2 Schwarzbären direkt neben der Straße gesehen, nachmittags waren wir zu dritt draußen unterwegs und haben dort Streifenhörnchen und ein paar Schlangen gesichtet. Abends durften wir Gottes Herrlichkeit im Sonnenuntergang sehen. Und zu guter Letzt wurde unser verloren geglaubter Koffer uns ins Camp gebracht.

Dankanliegen:

  • Dass wir vor Ort sehr freundlich empfangen wurden.
  • Dass die ersten Gespräche über unsere Aufgaben sehr gut liefen und wir recht zuversichtlich sind, dass Pauis Aufgaben im Camp mit den Anforderungen fürs Anerkennungsjahr übereinstimmen.
  • Dass Gott uns trotz allem, was auf dem Hinweg schief lief, dennoch sichtbar bewahrt hat und wir zumindest meistens die Geschehnisse gelassen nehmen konnten.
  • Danke, dass der Koffer mitsamt Inhalt vollständig bei uns angekommen ist.

Bitte:

  • Dass wir uns weiterhin gut ein leben können.
  • Dass wir unsere Rollen finden.

2 Antworten zu „Ankunft und 1. Woche im Camp“

  1. Hallo ihr beiden , es freut mich das alles noch so gut verlaufen ist für euch und besonders das ihr euren Koffer wieder habt. Habt einen schönen Herbst und bleibt gesund.

    Grüße Harald

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  2. Avatar von chabecke13a330b4c
    chabecke13a330b4c

    Hallo Ihr zwei,

    Durch Euren Besuch in unserer Gemeinde (Ev. Christusgemeinde Schönenberg-Kbg.)- und durch die Beziehung zu Paulines Vater – bin ich zu einem der Beter geworden. Lebt euch fröhlich mit Psalm 37,5 ein… – und ich bete um viel Horizonterweiterung mit Jesus in dieser Zeit. Herzliche Grüße Christoph Habeck

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